ETF Lausanne

Donnerstag

Am Donnerstagmorgen traf sich der Turnverein sowie die Männerriege pünktlich um 07.00
Uhr beim Kreuzplatz – bereit für einen ereignisreichen Tag voller sportlicher
Höchstleistungen, Teamgeist und bleibender Erinnerungen.
Trotz weiter Wege zwischen den Anlagen, zeigten alle Disziplinen beeindruckende
Leistungen:

Gymnastik Bühne: 9.13 > Gymnastik Grossfeld: 9.24 > Gymnastik Kleinfeld: 9.47
Sprünge: 9.08 > Team Aerobic: 8.87 > Gesamtnote: 27.56
Auch im einteiligen Vereinswettkampf überzeugten wir mit viel Engagement:
Fachtest Allround: 8.26 > Gymnastik Kleinfeld Ü35: 8.91

Nach dem gemeinsamen Anstossen auf unsere tollen Resultate, bezogen wir unsere
Unterkunft und starteten den Abend bei einem gemütlichen Nachtessen mit einem (mehr
oder weniger) kühlen Bier. Anschliessend ging’s auf die Festmeile – wo bis spät in die
Nacht gefeiert, gelacht und getanzt wurde. Für eine willkommene Abkühlung sorgte ein
erfrischendes Bad im See.
Ein riesiges Dankeschön geht an unsere zahlreichen Supporterfans, die uns lautstark
begleitet und motiviert haben – ihr wart der Hammer!
Ein Tag voller Sport, Emotionen, Gemeinschaft und Stolz – 1, 2, 3 Hopp Subige!

Freitag

Wie es bei jedem ETF Tradition ist, machten wir einen Vereinsausflug. Dieses Mal
nahmen stolze 120 Vereinsmitglieder daran teil. Bereits am ersten Tag entwickelte
sich der Insider „Non!”, da in unserer Unterkunft vieles verboten war – ein Ausdruck,
der uns den ganzen Tag über immer wieder begleitete.
Am Morgen mussten wir unsere Unterkunft bereits um 08:15 Uhr räumen, da
angeblich Schulsport auf dem Programm stand und unser Schlafplatz dafür geräumt
werden musste. Zunächst fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt
und genossen im ältesten Restaurant von Lausanne, dem „Café Romand“, ein
leckeres 3-Gänge-Menü zum Mittagessen. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir
gegessen und waren anschliessend bereit für eine spannende zweistündige
Stadtführung in Gruppen durch Lausanne. Wir erfuhren unter anderem, dass der See
korrekt nur „Léman“ heisst – „Lac Léman“ würde übersetzt „See See“ heissen. Auch
die Kathedrale von Lausanne untersteht dem Bischof von Bern, weshalb sie
eigentlich die Kathedrale von Bern ist. Unser Guide sagte, er könnte uns problemlos
eine Stunde lang von der Kathedrale erzählen und vergass dabei doch fast die Zeit.
Zudem sagt man, dass die Frauen in Lausanne die schönsten Beine hätten, da es in
der Stadt ständig auf und ab geht. Bei einer anderen Gruppe, in der sich einige
Teilnehmer aktuell körperlich nicht ganz fit fühlten, war die Stadtführung mit
öffentlichen Verkehrsmitteln geplant. Letztendlich war diese Gruppe jedoch auch zu
Fuss unterwegs – es war wahrscheinlich ein Übersetzungsfehler… 
Der Ausklang fand wieder im Café Romand statt. Herzlichen Dank an Luzia, Jasi und
Gian für die tolle Organisation – wir haben es sehr genossen! Der Rest des Tages
stand zur freien Verfügung.
Auf dem Festgelände herrschte riesiger Andrang. Der See bot einigen auch am
späten Abend noch eine willkommene Abkühlung. Die sanitären Anlagen waren
überfordert und die Busse blieben teilweise einfach stehen oder mussten
abgeschleppt werden. Zudem kam eine Stange vom Bus fast herunter. Die
Rückreise zur Unterkunft war ziemlich chaotisch und lang. Wir hatten jedoch viel
Spass miteinander und haben auch mit Mitgliedern anderer Vereine gelacht.

Samstag

Der Samstag wurde individuell genutzt und gestaltet. Eine Delegation mit Fahne und
Hornträgern sowie technischer Leitung nahm am grossen Festumzug durch die Stadt
Lausanne mit dem Ziel Place de la Navigation teil. Dieser Festumzug wurde als
Highlight vorgestellt und es nahmen fast 4000 Personen daran teil. Unsere Farben
wurden mit den restlichen aus dem Kanton Solothurn teilnehmenden Vereinen
präsentieren.
Weiter nahmen zwei sportliche Teams am Volleyballturnier auf dem Unigelände teil.
Das Niveau war hoch und beim Betrachten der möglichen Gegner wurden die
Augenbrauen hochgezogen. Nichtsdestotrotz haben sich unsere Teams tapfer
geschlagen, über die Gruppenphase hinaus sind sie nicht gekommen. Da die letzten
Spiele erst um 23:00 Uhr anstanden, war das Ausscheiden nicht weiter schlimm. Der
Spass kam nicht zu kurz und die Spiele wurden unter lautstarken Anfeuerungsrufen
der Fans teilweise gewonnen und teilweise verloren, wenn auch sehr knapp.
Viele TurnerInnen nutzten den Tag, diverse Programme anzuschauen und inspirieren
zu lassen. Ebenfalls lud der See geradezu ein, bebadet oder mit dem Pedalo
befahren zu werden.
Gegen Abend war Treffpunkt bei der Unterkunft, damit das neue Eintrittsband
entgegengenommen werden konnte. Das Wetter schlug an einzelnen Ortsteilen um
und sorge für eine Abkühlung mit Regen, Wind und leichtem Hagel. Die Männerriege
verabschiedete sich mit einem Apero vom ETF und trat die Heimreise an. Und so
stand der letzte Abend an, wo sich die meisten auf den Weg Richtung Festmeile
machten, um das ETF nochmals zu erleben.

Sonntag

Nach der letzten Nacht in der Turnhalle räumten wir unseren Schlafplatz und machten uns mit
Bus und zu Fuss auf den Weg zur Schlussfeier. Leider konnten wir nicht die gesamte Show ge-
niessen, da wir rechtzeitig aufbrechen mussten, um unseren Zug nicht zu verpassen. In Subingen
wurden wir pünktlich um 15.57 Uhr beim Kreuz von zahlreichen Freunden, Familienmitgliedern
und anderen Vereinen mit Liedern der Musikgesellschaft Subingen empfangen. Anschliessend
marschierten wir zur Mehrzweckhalle. Der Vorstand liess die vier Tage nochmals Revue passie-
ren, verkündeten alle turnerischen Resultate und Auszeichnungen, und bedankte sich bei den
vielen Helfenden, dem besten Fanclub der sich ein Verein wünschen kann, den Organisatoren,
den Wertungsrichter/innen und Leitenden. Die Musikgesellschaft erfreute uns erneut mit einem
kurzen Konzert. Danach genossen wir köstliche Älplermakronen mit Salat, serviert von den
neuen Betreibern des FC Lokals, unterstützt von der PaintCrew. Glückliche aber müde Gesichter
verabschiedeten sich mit vielen schönen Erlebnissen im Herzen.

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